Ein grünes Klassenzimmer seit über 20 Jahren
Ein Naturerlebnis im Westerwald
Vor mehr als 20 Jahren wurde in Arborn, einem idyllischen Ort im Westerwald, ein Baumlehrpfad angelegt, der bis heute als lebendiges Klassenzimmer für Naturfreunde, Schulklassen und Wanderer dient. Mit 17 verschiedenen Baumarten bietet der Lehrpfad einen einzigartigen Einblick in die Vielfalt und Bedeutung unserer einheimischen Wälder.
Vielfalt heimischer Baumarten
Der Baumlehrpfad in Arborn präsentiert eine beeindruckende Auswahl an heimischen Gehölzen, die typisch für die Wälder Mitteleuropas sind. Diese Vielfalt ist nicht nur für das Ökosystem Wald wichtig, sondern bietet auch Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Insektenarten, Vögel und Kleinsäuger.



Wissensvermittlung und Naturerlebnis
Jede Baumart ist entlang des Pfades mit einer Info-Tafel versehen. Der abgedruckte QR-Code führt auf die unten stehenden Information Seiten. Dort werden nicht nur die Namen, sondern auch botanische Besonderheiten, ökologische Bedeutung sowie traditionelle Nutzungsformen aufgeführt. Besucher erfahren auch ob mit der Pflanzung einen Dorfmitglied gewidmet wurde. Mit dieser Baumpatenschaft möchte man die Erinnerung an die Person und ihre Leistungen für die Dorfgemeinschaft wach halten.
Bedeutung für Umweltbildung und Naturschutz
Solche Lehrpfade sind heute wichtiger denn je. Sie sensibilisieren für die Bedeutung heimischer Baumarten und deren Rolle im Klimaschutz. Durch die direkte Begegnung mit der Natur wird das Verständnis für ökologische Zusammenhänge gefördert und der Grundstein für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Wäldern gelegt4.
Der Baumlehrpfad in Arborn ist ein gelungenes Beispiel für gelebten Naturschutz und Umweltbildung. Er lädt dazu ein, die Vielfalt der heimischen Bäume zu entdecken, zu lernen und die Natur mit allen Sinnen zu erleben – und das schon seit über zwei Jahrzehnten.